Nürnberg - 0.00.0000 Warum Frisöre immer ungefragt ihren Senf zu Privatangelegenheiten geben? Die Sache ist kulturell einfach tief verankert! Schon in Rossinis „Barbier von Sevilla“ steht der galante Figaro für Kuppelei, Einmischung und Intrigen.
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Nürnberg - 0.00.0000 Carl Maria von Webers erfolgreichste Oper hat eine Sonderstellung verdient: Nicht nur gilt sie als erste deutsche Volksoper - im Gegensatz zur italienischen Opera. Sie war zudem auch noch die erste durch und durch romantische Oper.
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Nürnberg - 0.00.0000 Wie erklärt sich ein Sprung auf den Hinterkopf eines Jungen á la American History X – mit dem Unterschied, dass die Bordsteinkante durch einen Schweinetrog ausgetauscht wurde? Wie erklärt sich Hass? Wie erklärt sich Gewaltbereitschaft? Wie erklären sich die Täter? Wie erklärt sich das Schicksal von Marinus Schöberl, 16, als er am 13. Juli 2002 in den Futtertrog im Potzlower Schweinestall beißen musste?
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Nürnberg - 0.00.0000 Nicolaj Gogols „Revisor“ von 1836 ist eine bitterböse Gesellschaftssatire. Ein staatlicher Prüfer, der in Wirklichkeit ein mittelloser Lebenskünstler ist, versetzt eine durch und durch korrupte russische Kleinstadt in Panik.
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Nürnberg - 0.00.0000 Wie weit lässt sich ein Mensch verbiegen, fragt dieser schwarzhumorige Broadway-Erfolg. Museumswärter Adam fristet Tag für Tag hinter seiner dicken Brille – bis Evelyn vor einer der Skulpturen auftaucht, mit einer Spraydose bewaffnet. Adam verliebt sich um Kopf und Kragen.
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Nürnberg - 0.00.0000 Regisseur Klaus Kusenbergs Faust ist kein Vorzeigedenker, eher ein Vorzeige-Jammerer, verpackt in einen modern sterilen, chicen Bilderbogen. Ups, wird uns vielleicht ein Spiegel vorgehalten? Mal schauen.
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Nürnberg - 0.00.0000 „Verbrennungen“ erzählt vom Libanesischen Bürgerkrieg, Folter und albtraumhafter Familienbande. Kloß im Hals, Tränen in den Augen, tobender Applaus – das Ende einer gelungenen Eröffnungspremiere.
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Erlangen - 0.00.0000 Denkt ihr viel? Erinnert ihr Euch viel? Auch daran, wer ihr wart? Im Nachtfoyer des Theaters Erlangen sind solche Fragen das Material, aus dem Schauspieler und Theaterstudenten doppelbödige Welten bauen. Verreist im 50er Jahre Charme der Glockenlichtspiele kollektiv in Gedankenspiele mit Vergangenem. Zum Beispiel in fremde Biographien, die vielleicht erfunden oder vielleicht doch Eure eigenen sind.
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